Wettbewerb Best-Practice

Universitätsklinikum Münster – Medienkooperation mit „Westfälische Nachrichten“

Rubrik: Das Krankenhaus im regionalen Umfeld

Die Unternehmenskommunikation des Universitätsklinikums Münster (UKM) hat nach einem Weg gesucht, authentisch aus dem UKM zu berichten und dabei eine breite Öffentlichkeit zu erreichen. Wie fast jedes Uniklinikum muss auch das UKM immer wieder den Beweis antreten, dass hier Menschen für Menschen arbeiten und nicht High-Tech-Medizin im Vordergrund steht. Gleichzeitig war es dem UKM ein Anliegen, die Komplexität eines Uniklinikums, aber natürlich auch die (medizinischen) Möglichkeiten herauszustellen. Herkömmliche Medienberichte haben meist einen aktuellen thematischen Aufhänger und häufig nicht genügend Platz, um umfangreich zu berichten.

Die Unternehmenskommunikation hat also nach einem Weg gesucht, ein hochwertiges Produkt für sowohl eine breite Öffentlichkeit als auch für Einweiser anzubieten, das das Image des UKM entscheidend mit beeinflusst.

Im August/September 2007 hat sich der Vorstand des UKM mit der Chefredaktion der „Westfälische Nachrichten“ (WN) zusammengesetzt. Geredet wurde über die Möglichkeit einer Medienkooperation. Im Oktober 2007 erschien die erste Medienbeilage „Forschen und Heilen – Hochleistungsmedizin am Uniklinikum Münster“. Seither erscheint die Beilage vierteljährlich, jeweils mit 16 Seiten. Am Erscheinungstag liegt die Beilage der Gesamtausgabe der WN bei, zusätzlich ordert das UKM pro Ausgabe 15.000 Überdrucke, die an Einweiser und Entscheidungsträger verschickt und in allen Wartebereichen des UKM ausgelegt werden. Kliniker sowie Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter aus der Verwaltung nehmen die Beilage zu Kongressen etc. mit, um sie dort zu verteilen.

Wichtig: Die redaktionelle Verantwortung liegt bei den WN, so dass mit der Beilage ein hochwertiges journalistisches Produkt gewährleistet ist und kein normales PR-Produkt, das schnell den Ruf von gekaufter Berichterstattung hat. Verantwortlich auf Seiten der WN ist Redakteur Stefan Werding, auf Seiten des UKM Simone Hoffmann, Leiterin der Unternehmenskommunikation. Die Hefte zeichnen sich durch ein großzügiges und mutiges Layout aus. Inhaltlich setzt die Redaktion auf Erkenntnisse aus „ReaderScan“: Grundsätzlich werden die Themen am Beispiel betroffener Patienten erlebbar gemacht. So entsteht eine größere Betroffenheit bei den Lesern und die Bindung zwischen Heft und Konsumenten wird größer. Jede Ausgabe ist nach einem Quartal vergriffen.

» WN Forschen & Heilen Nr. 2

» WN Forschen & Heilen Nr. 4

 

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